Suche nach Vermissten verbessert

Ein Geländewagen mit kraftvollem Allradantrieb kann die ASB-Rettungshundestaffel seit Kurzem für die Suche nach vermissten Personen nutzen.

Für den Notfall: Das Fahrzeug ist mit Digitalfunk ausgerüstet.
Foto: ASB/A.Schumacher
Freuen sich über das neue Einsatzfahrzeug: Mitglieder der ASB-Rettungshundestaffel.
Foto: ASB/A.Schumacher

Die Anschaffung des neuen Geländewagens wurde möglich durch die großzügige finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „ehrenWERT." der Klosterkammer Hannover und weiterer Sponsoren. Dadurch konnte der ASB-Kreisverband Göttingen-Land das geländegängige Fahrzeug für die Rettungshundestaffel erwerben. An der Anschaffung hat sich auch der ASB-Landesverband beteiligt sowie der Kreisverband selbst.

Mit Blaulicht und Digitalfunk

Damit im Notfall alles gut funktioniert, wurde der „Amarok" - ein Auto der Marke Volkswagen - für die speziellen Einsatzbereiche der Rettungshundestaffel ausgebaut und mit Blaulicht sowie Digitalfunk ausgestattet. In herausziehbaren Schubladen sind alle Hilfsmittel übersichtlich geordnet und schnell verfügbar. Weitere Ausrüstungsgegenstände kann man in Seitenfächern verstauen und auch die Rettungshunde können in dem Geländewagen sicher transportiert werden.

Gut ausgestattet: Rettungshunde und Ausrüstung können in dem Geländewagen sicher verstaut werden.
Foto: ASB/A.Schumacher

Komplettiert wird das Fahrzeug durch weitere Spenden, die die Anschaffung von digitalen Funkgeräten und weiteren Erste-Hilfe-Rucksäcken für die Rettungshundestaffel ermöglichen. „Wie wichtig die Erweiterung der Einsatzmittel ist, zeigen die 30 Einsatzalarmierungen im Jahr 2016, wo die Rettungshundestaffel des ASB-Kreisverband Göttingen-Land als zertifizierte Staffel der Polizei Niedersachsen und der Polizei Hessen von der Leitstelle Göttingen zur Suche nach vermissten Personen angefordert wurde", so Dr. Bettina König, Leiterin der Rettungshundestaffel. „Mit dem neuen Fahrzeug ist im Einsatzfall der Transport der Rettungshundeteams in unwegsames Gelände und somit die Suche von vermissten Menschen wesentlich schneller und effizienter möglich", freut sich Dr. Bettina König.