Lehrrettungswachen

Eine Lehrrettungswache ist eine Rettungswache, an der Auszubildende zum Rettungssanitäter oder Notfallsanitäter den praktischen Teil ihrer Ausbildung durchführen.

Die Lehrrettungswache in Hann. Münden ist eine von insgesamt fünf Lehrrettungswachen des ASB-Kreisverband Göttingen Land.
Foto: ASB/A. Schumacher

Durch die langjährige Erfahrung unserer Ausbilder (w/m) und die verbandseigenen Qualitätsansprüche, erhalten die Auszubildenden an den Lehrrettungswachen des Kreisverband Göttingen-Land in

eine hochwertige und umfassende Ausbildung.

 

Das Praktikum an einer Lehrrettungswache ist Bestandteil der Ausbildung von

Die Auszubildenden für den Rettungsdienst und Krankentransport sammeln hier zusätzlich zur schulischen Ausbildung praktische Erfahrungen, trainieren das "Handwerk" und vertiefen die zuvor theoretisch erworbenen Kenntnisse.

Gemäß den gültigen Gesetzen sind

  • für Rettungssanitäter/innen 160 Ausbildungsstunden an einer Lehrrettungswache
  • für Notfallsanitäter/innen insgesamt 3 Jahre Ausbildung an einer Lehrrettungswache und einer Rettungsdienstschule

vorgesehen. 

Nicht zuletzt aufgrund immer höher werdender Ansprüche legt der Arbeiter-Samariter-Bund Kreisverband Göttingen-Land großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung des Rettungsdienstpersonals.

Eine fachkompetente Ausbildungsleitung ist beständig damit beschäftigt, die Grundlagen der praktischen Ausbildung zunehmend effizienter und anspruchsvoller zu gestalten.

An den Lehrrettungswachen werden den Auszubildenden ausschließlich erfahrene Rettungs-/Notfallsanitäter mit der Fortbildung zum Praxisanleiter an die Seite gestellt. Diese überwachen das Praktikum und geben den angehenden Rettungssanitätern und Notfallsanitätern Anleitungen.

Regelmäßige Trainingseinheiten und Fortbildungen begleiten sie als Pflichtveranstaltungen durch das Praktikum. Zur Anwendung kommen moderne Übungsmaterialien und aktuelle Techniken.

Ergänzt werden diese Module durch Einsatzbesprechungen, Lernzielkontrollen und Gespräche. So können neben der Feststellung des aktuellen Ausbildungsstandes Defizite offen gelegt werden, die in der weiteren Schulung besondere Berücksichtigung finden.

Auf diese Weise werden die Auszubildenden zu sensibel, bedacht, wirtschaftlich, sicher und flexibel handelndem Rettungsdienstpersonal mit einer großen Fachkompetenz auf dem vielseitigen Gebiet der Notfallrettung und des Krankentransports ausgebildet.