Ausbildung zum Rettungshund

"Such und hilf", ist das ist das Startkommando für einen Rettungshund bei der Suche von Vermissten.

Trainiert: Die Rettungshunde des ASB-Kreisverband Göttingen-Land.
Foto: ASB/A. Schumacher

Grundsätzlich eignet sich jede Hunderasse für die Arbeit als Rettungshund. Hunde haben große Freude daran. Und auch Interessierte ohne Hund können mitmachen und die Teams in der Ausbildungsphase und in den Einsätzen unterstützen.

Anforderungen an den Hund:

Alter:

  • Der Hund sollte bei Beginn der Ausbildung idealerweise zwischen 6 und 12 Monaten, aber nicht älter als zwei Jahre sein.

Wesen:

  • Von einem Rettungshund wird die so genannte Wesensfestigkeit zwingend erwartet, d.h. er darf keine Aggression oder auffällige Ängstlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren zeigen.

Hunderassen:

  • Einen typischen Rettungshund gibt es nicht. Geeignet sind grundsätzlich alle leistungswilligen und -starken, aufgeschlossenen, selbstständigen Hunde, die körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit mitbringen.

Vorbildung:

  • Da wir keine Hundeschule sind, ist der Grundgehorsam Voraussetzung.

Grundausbildung zum Rettungshund:

Geländegängigkeit:

  • Fähigkeit des Begehens von unterschiedlichen Untergründen, z. B. glatte/bewegliche Untergründe

Gerätetraining:

  • Fähigkeit des Begehens von waagerechten/schrägen Untergründen (z. B. Leitern), Durchkriechen von Röhren, Überqueren von Wippen etc.

Gehorsamkeitsübungen:

  • Angeleintes/freies Fußgehen, Befolgung von Befehlen wie „Sitz", „Platz", „Steh", Tragen des Hundes, zuverlässiges Befolgen des Heranrufens, Voraussenden etc.

Anzeigeübungen:

  • Verbellen
  • Freiverweisen

Sucharbeit:

  • Flächen-/Trümmersuche

Außerdem gehören zur Grundausbildung des Rettungshundes ein Eignungstest sowie eine Prüfung, die im Rhythmus von 18 Monaten abgelegt werden muss.