Ausbildung für den Sanitätsdienst

Wer sich freiwillig im Sanitätsdienst beim ASB engagieren möchte, muss eine medzinische Grundausbildung absolvieren. Diese Ausbildung für den Sanitätsdienst richtet sich nach den Empfehlungen und Vorgaben zur Durchführung im ASB in Ver­bin­dung mit den "Allgemeinen Richtlinien der Sanitätsdienstausbildung im ASB".

Gut betreut: ASB-Sanitäter helfen vor Ort.
Foto: ASB/A. Heinrich

Die Ausbildung für den Sanitätsdienst beim ASB ist ein­satz­­orien­tiert und in drei Module gegliedert:

  • Ein/e ehrenamtliche/r Helfer/in, die/der sich für die Mitarbeit im Sanitätsdienst interessiert, absolviert zunächst einen Erste-Hilfe-Lehrgang.
  • Den zweiten Ausbildungsabschnitt stellt der Sanitätshelferlehrgang (SHL) dar, dessen Ziel die Bewältigung "einfacher" Sanitätsdienste mit dem Material einer Sanitätstasche sowie der teamgebundene Einsatz von Hilfsmitteln zur Maskenbeatmung ist. Hat man diesen abgeschlossen, ist man "Sanitätshelfer/in". 
  • Die fachliche Ausbildung für den Sanitätsdienst findet ihren vorläufigen Abschluss mit dem Sanitätsdienstlehrgang (SDL). Dieser bereitet den/die Sanitätshelfer/in fachlich auf Sanitäts­dienste vor, zu denen ihr/ihm im Team materiell die Ausstattung eines Kran­kentransportwagens zur Verfügung stehen kann. Nach Absolvierung des SDL ist man dann "Sanitäter/in". 

Jeder Ausbildungsabschnitt setzt dabei die Kenntnisse und Fertigkeiten der jeweils vorher­ge­hen­den Lehrgänge voraus, wobei die einzelnen Module der Ausbildung für den Sanitätsdienst je nach Ausbildungs- und Personalbedarf getrennt mit jeweiliger Prüfung oder zusammen­hängend mit nur einer Abschlussprüfung angeboten und durchgeführt werden können.

Ergänzt durch Fort- und Weiterbildungsangebote

Ergänzt werden die Ausbildungen durch Fort- und Weiterbildungsangebote, da die besondere Ver­ant­wor­tung für die im Sanitätsdienst einzusetzenden Helfer/innen und deren Verantwortung für die zu versorgenden Patienten regelmäßige Fortbildung fordern. Nur eine Wiederholung der theoretischen Lehrinhalte und wiederholtes Training praktischer Maßnahmen gewährleisten eine ausreichende Einsatzfähigkeit.