Mehr Technik für den Transport

Gerade beim Transport von Patienten ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Damit alles reibungslos abläuft, wird die Technik von Krankentransportwagen stetig verbessert. Was ein solcher Wagen alles leisten kann, dass sieht man an dem neuesten Fahrzeug des ASB-Kreisverband Göttingen-Land, der einen modernen Krankentransportwagen (Ktw) angeschafft hat.

Hilfreiche Technik: ASB-Rettungssanitäter Detlev Schaefer und Ambulante Pflege-Mitarbeiterin Christin Gebhardt zeigen, wie man mit dem motorisierten Raupenstuhl einfach Treppen überwindet, um Patienten sicher in den Krankentransportwagen zu befördern.
Foto: ASB/A.Schumacher

Ein Hersteller für medizinische Sonderfahrzeuge hat das Krankentransportfahrzeug des ASB-Kreisverband Göttingen-Land extra auf die Bedürfnisse von Patienten und Krankentransportpersonal abgestimmt, ausgebaut und vor Kurzem ausgeliefert. „Der Ktw auf Basis des Ford Transit ,Trend' punktet durch seinen Innenausbau, wie durch einen klimatisierten Patientenraum, eine klappbare Auffahrrampe und vieles mehr", informiert der Kreisverband. Das Fahrzeug verfügt über eine Beatmungseinheit, um Patienten mit Sauerstoff zu versorgen. Außerdem kann man ein EKG durchführen, was bisher nur im Rettungswagen möglich war.

Auch die Elektrik hat einiges zu bieten, wie LED-Deckenleuchten mit integrierter Traumabeleuchtung. Zudem wurden unter anderem eine Sondersignalanlage mit Frontblitzer im Kühlergrill und Warnbalken über dem Fahrerhaus eingebaut.

Einfacher Transport durch Raupenstuhl

Außergewöhnlich ist zudem der mitgeführte, jetzt motorisierte Raupenstuhl. Er ermöglicht den Patienten und Einsatzkräften durch die Motorkraft einen komfortablen und einfachen Transport über Treppen und Steigungen. Der Stuhl wurde in Italien hergestellt. In Deutschland soll der ASB Göttingen-Land der zweite Rettungsdienst sein, der dieses motorbetriebene Produkt im Einsatz hat.

„Der neue Raupenstuhl und das Krankenfahrzeug bieten alles, was man für einen guten und sicheren Transport der Patienten durch die Einsatzkräfte braucht", teilt der ASB-Kreisverband Göttingen-Land erfreut mit.